Über unsere Mitglieder: Wolff auf dem Weg zu Dow Donnerstag, 25.11.2010
Im Hinblick auf den künftigen Eigentümer DOW zeigte sich Dr. Dieter Herzog (Geschäfstführer Wolff) sehr zuversichtlich. Die Integration in die Dow Chemical Company werde mit viel Arbeit verbunden sein und naturgemäß sei auch manche Änderung zu erwarten.
Aber die Wolff Walsrode Gruppe einschließlich
Bitterfeld habe sehr gute Chancen, das bisherige Wachstum
auch bei Dow fortsetzen zu können. „Genau das
sind die Erwartungen des neuen Eigentümers, der viel
Vertrauen in uns setzt – in unsere Mitarbeiter, in
unser Know-how und in unsere Standorte“,
bekräftigte Herzog. Wolff Walsrode hat rund 1.500
Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2005 einen Nettoumsatz von
329 Mio. EUR. Hauptstandorte in Deutschland sind der
Industriepark Walsrode und der Chemiepark Bitterfeld.
Die Dow Chemical Company hatte Ende vergangenen
Jahres angekünndigt Wolff Walsrode, eine
Tochtergesellschaft des Bayer-Konzerns, zu übernehmen.
Eine entsprechende Vereinbarung wurde von Dow und Bayer
unterzeichnet. Das Closing wird – vorbehaltlich der
Zustimmung durch die Kartellbehörden – im ersten
Halbjahr 2007 erwartet. Die finanziellen Bedingungen wurden
nicht bekannt gegeben.
Die Unternehmensgruppe
Wolff Walsrode entwickelt und produziert aus dem Naturstoff
Cellulose eine Vielzahl von Produkten und soll ein
bedeutender Bestandteil des Dow-Geschäfts mit
wasserlöslichen Polymeren werden. Mit der
Übernahme entsteht bei Dow ein
Performance-Geschäft mit einem Umsatzvolumen von 1Mrd.
USD.
Im neuen Geschäft werden die
fortschrittliche Produktionstechnologie und
Leistungsfähigkeit in der Chemie mit HEMC
(Hydroxyethylmethylcellulose) und CMC
(Carboxymethylcellulose) von Wolff Walsrode mit den
führenden Marken und der industriellen Erfahrung von
Dow bei Produkten aus HPMC (Hydroxypropylmethylcellulose)
kombiniert, wodurch ein breiteres Produkt- und
Dienstleistungssortiment angeboten werden kann.
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