Studie zu Auswirkungen von REACH auf Kleber in der Automobilindustrie Donnerstag, 25.11.2010
Im schlimmsten Fall droht Volkswagen eine kosten- und zeitintensive Umstellung des gesamten Fertigungsprozesses, wenn bestimmte Epoxidkleber wegen REACH künftig in Europa nicht mehr verfügbar sind. Qualitätsprobleme und Nachteile für die Kundensicherheit wären in diesen Fällen vorprogrammiert. Dies sind die Kernaussagen des Abschlussberichtes des Pilotprojektes ?Auswirkungen von REACH auf die Herstellung und Anwendung von Klebern in der Automobilindustrie", die der Niedersächsische Arbeitskreis Chemikalienpolitik erarbeitet hat.
Die Studie beleuchtet die Auswirkungen von REACH über
den gesamten Lebensweg von der Herstellung von
Epichlorhydrin, Epoxidharzen und -klebern bis zur Anwendung
des Klebers in der Automobilindustrie. Einen Schwerpunkt
bilden dabei Aussagen zu den Begriffen bzw. Festlegungen von
Monomeren und Polymeren sowie zu den Voraussetzungen, die
erleichterten Registrierungsbedingungen für
Zwischenprodukte in Anspruch nehmen zu können.
Die
Studie steht als Download bereit.
Bericht Kleberkette Mai 2006.pdf (2017 KBytes)