Material sparen im Netzwerk Donnerstag, 25.11.2010
Jetzt gibt es für Firmen eine gute Gelegenheit, schnell ihren Gewinn zu steigern. Das vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) angebotene Förderprogramm "NeMat" bezuschusst den Aufbau und die Durchführung von Netzwerken zur Materialeffizienz. "Firmen können sich bestehenden Netzwerken anschließen oder ein neues gründen", erklärte Mario Schneider, Leiter der Deutschen Materialeffizienzagentur (Demea) in Berlin. Die bei der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH angesiedelte Demea ist mit der Durchführung des Programms beauftragt.
"Die entscheidende Frage für Unternehmen ist
immer, was ihnen die Teilnahme an einem solchen
Firmenverbund finanziell wirklich bringt", sagt Jutta
Bauer, die das in Stuttgart angesiedelte "Netzwerk
für betrieblichen Umweltschutz und nachhaltiges
Wirtschaften Modell Hohenlohe" koordiniert. Den Nutzen
von Netzwerken belegt Dr. Stefan Enzler vom
Süddeutschen Netzwerk Materialeffizienz bei der Imu
Augsburg: "Unsere Unternehmen erzielen nachweislich
eine Effizienzsteigerung von bis zu 27 Prozent."
Die beim Förderverein WIP-Kunststoffe e.V.
in Hannover zusammengeschlossenen Unternehmen haben als
einen besonders Erfolg versprechenden Weg die
Sensibilisierung der Mitarbeiter ausgemacht. "Bei einem
ersten Praxistest kamen auf Anhieb 24 gute
Verbesserungsvorschläge zusammen", berichtet
Koordinatorin Berit Bartram.
Zur Pressemittelung des VDI