EU-Chemikalienpolitik im Spannungsfeld von Medienecho und Risikoanalyse: Präzedenzfall Phthalate in Babyspielzeug Donnerstag, 25.11.2010
Chemische Verbindungen, die in Kunststoffen als Weichmacher eingesetzt werden können, sind seit Jahren immer wieder in den Schlagzeilen - vor allem wenn es um Bestandteile von Babyspielzeug geht.
Auf eine seriöse Berichterstattung wird dabei offenbar
wenig Wert gelegt. Mehr oder weniger direkt unterstellen
Medien und Umweltverbände der Industrie, auf der Jagd
nach Gewinnmaximierung gesundheitliche
Beeinträchtigungen von wehrlosen Kleinkindern in Kauf
zu nehmen. Die Politik läuft Gefahr, ihre
Entschei-dungen von hysterischen Reaktionen abhängig zu
machen, anstatt wissenschaftliche Risikoabschätzungen,
die sie selbst angefordert hat, ernst zu nehmen. Zu diesem
Ergebnis kommt die Studie Vorsorge oder Willkür?
Kunststoffweichmacher im politischen Kreuzfeuer, die die
Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt (AgPU) heute in Bonn
veröffentlichte.
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