Kunststofferzeuger mit Rekordproduktion Donnerstag, 25.11.2010
Die Kunststofferzeuger sind erfolgreich ins Jahr 2006 gestartet. Bereits der Januar brachte eine lebhafte Nachfrage und teilweise zweistellige Zuwachsraten, im März 2006 waren besonders technische Kunststoffe gefragt. Es setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits im abgelaufenen Jahr 2005 den Kunststofferzeugern neue Rekordzahlen in Produktion und Umsatz beschert hatte. Mit 18 Millionen Tonnen (+ 2,9 Prozent) wurden 2005 mehr Kunststoffe produziert als je zuvor.
Wie der Vorsitzende des Verbandes der Kunststofferzeuger in
Deutschland, Dr. Günter Hilken, jetzt in Frankfurt vor
Pressevertretern erläuterte, bestätigen diese
positiven Zahlen eindrucksvoll die Rolle der Kunststoffe als
Schlüsselwerkstoffe für fast alle
Industriebereiche. Kunststoff, so Hilken, sei der Werkstoff
des 21. Jahrhunderts, durch den viele Innovationen erst
verwirklicht werden könnten.
Der Verband der
Kunststofferzeuger in Deutschland PlasticsEurope
Deutschland e. V. geht bis 2010 von einem jährlichen
Anstieg des Kunststoffverbrauchs von 3,5 Prozent aus. Damit
wird auch in den nächsten Jahren die Steigerungsrate
über der des Bruttoinlandsprodukts liegen.
2005
setzten die deutschen Kunststofferzeuger 21 Milliarden Euro
(+ 5,3 Prozent) um. Von den großen Abnehmerbranchen
entwickelten sich der Verpackungsmarkt, die
Automobilbranche, die Elektro-/Elektronikindustrie und der
Maschinenbau positiv und trugen so zum positiven Ergebnis
der Kunststoffe bei. Sorgen machte 2005 erneut der
Baubereich, in dem mehr als 20 Prozent der Kunststoffe
fließen.
Wichtigstes Schwungrad ist nach
wie vor der Außenhandel. Der Außenhandelssaldo
verzeichnete 2005 ein Plus von 5,1 Prozent in der Menge und
sogar 15,6 Prozent im Wert. Fast drei Viertel aller Exporte
gingen dabei in die Länder der EU. Nach wie vor
unzufrieden sind die Kunststofferzeuger mit den Margen. Die
Preise der Vorprodukte erreichten 2005 ein neues
Rekordniveau. Die teilweise dramatischen Preissteigerungen,
so Hilken, könnten durch höhere Kunststoffpreise
nur unzureichend kompensiert werden. Der Druck auf die
Margen sei dadurch weiter hoch.
Mit Blick auf
die Politik sprach sich Hilken dafür aus, politische
Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Produktion zu
international wettbewerbsfähigen Konditionen
ermöglichten. Die Kunststofferzeuger wollten auch in
Zukunft ihr großes Innovationspotenzial einsetzen, um
die globale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts
Deutschland zu sichern.
„Wir sind
überzeugt von unserem Werkstoff, der heute von einer
breiten Mehrheit akzeptiert und anerkannt wird“, sagte
Hilken. Die Kunststofferzeuger gingen deshalb positiv und
optimistisch in die Zukunft.
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PlasticsEurope
Deutschland e.V., der Verband der Kunststofferzeuger in
Deutschland, ist Teil der pan¬europäischen
Organisation PlasticsEurope mit Sitz in Brüssel.
Frankfurt am Main ist auch Sitz der Region
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und der Schweiz auch Ungarn, Polen, Slowenien, die
Tschechische Republik sowie die Slowakische Republik
gehören.
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