Gemeinsam gegen Meeresverschmutzung Freitag, 08.04.2011
Kunststoff eröffnet der Gesellschaft zahllose Vorteile, darunter etwa das Sparen von Energie und Ressourcen, den Schutz der Verbraucher, Innovationen in der Medizin, weniger Verderb von Lebensmitteln und mehr Lebensqualität. Damit eine Gesellschaft die Vorteile von Kunststoff nutzen kann, ist es unabdingbar, Kunststoffabfall richtig zu verwerten, damit die Umwelt einschließlich der marinen Ökosysteme nicht vermüllt wird.
Untersuchungen von Meereswissenschaftlern zeigen
schlaglichtartig das Ausmaß, in dem Kunststoffmüll und
andere Abfälle in die Meere gelangen, und die Folgen, die
dies hat. Jacques van Rijckevorsel, Präsident von
PlasticsEurope, erklärt: „Kunststoffabfälle in der Umwelt
sind nirgends hinnehmbar."
Auf
Initiative der europäischen Kunststoffindustrie wurde von
47 Kunststofforganisationen aus aller Welt nun eine
gemeinsame Erklärung „Joint Declaration for Solutions on
Marine Litter“ unterzeichnet. Das im Rahmen der 5.
International Marine Debris Conference in Hawaii
vorgestellte Papier umreißt klare Ziele für das Handeln der
Industrie und wirbt für eine enge Zusammenarbeit einer
Vielzahl unterschiedlicher Akteure, um gemeinsam
substanzielle Fortschritte in Sachen Meeresschutz zu
erzielen.
Jacques van Rijckevorsel:
„Kunststoff trägt ganz erheblich dazu dabei, unsere
Lebensqualität zu verbessern, Ressourcen zu schonen und
Innovationen zu ermöglichen. Doch muss Kunststoff
verantwortungsbewusst verwendet und am Ende des Lebensweges
recycelt oder energetisch verwertet werden. Indem sie dazu
beitragen, dass Kunststoffabfall nicht auf Deponien landet
oder gar im Meer endet, können die Länder Europas
maßgeblich zur Problemlösung beitragen. Die europäische
Kunststoffindustrie ist entschlossen, diese Anstrengungen
in den kommenden Monaten und Jahren an vorderster
Stelle voran zu treiben.“
Bild: Marine Debris Solution