Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage Donnerstag, 05.05.2011
Die LEUNA-Harze GmbH, Leuna, hat mit dem Bau einer Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage begonnen, die Mitte 2012 in Betrieb gehen wird und die derzeit im Bau befindliche Epichlorhydrin-Anlage der Leuna-Harze GmbH mit Chlor versorgen soll. Das Investitionsvolumen für beide Anlagen liegt bei ca. 60 Mio. Euro.
Der Neubau der Chloranlage stärkt den Stoffverbund am
Chemiestandort Leuna und ist ein wichtiger Schritt zur
Rückwärtsintegration der Epoxidharzproduktion der
LEUNA-Harze GmbH.
Zu den Stärken des
Chemiestandorts Leuna zählen die ausgeprägte
Verbundwirtschaft, die vorhandenen erschlossenen, baureifen
Flächen, die leistungsfähige, moderne Infrastruktur, das
durch Bebauungspläne gesicherte Baurecht, die
ausgezeichneten logistischen Anbindungen an Straßen- und
Schienensysteme und sicherlich auch die hohe
gesellschaftliche Akzeptanz.
Die LEUNA-Harze
GmbH, einer der führenden Hersteller von Epoxidharzen in
Europa, beauftragte die Uhde GmbH mit der schlüsselfertigen
Errichtung einer Membranelektrolyse mit der jährlichen
Produktionskapazität von 15.000 Tonnen Chlor.
Das mittelständische Unternehmen, das 1995 im Rahmen eines
Management buy out / buy in gegründet wurde, hat seit dem
über 200 Mio. Euro in neue Anlagen investiert. LEUNA-Harze
GmbH hat im Jahr 2010 knapp über 100 Mio. Euro Umsatz
erwirtschaftet und beschäftigt z. Z. rund 150 Mitarbeiter
sowie 12 Auszubildende.
Epoxidharzsysteme werden
zur Herstellung von faserverstärkten Kunststoffen, in der
Lackindustrie, im Bauwesen und in der Elektrotechnik /
Elektronik eingesetzt.
Bild: Leuna Harze