Ideen gegen Verzug und Einfallstellen Freitag, 10.06.2011
Statt Bauteile mit höchstem Nachdruck in Form zu bringen, ermöglicht oftmals das Gasinjektionsverfahren eine höhere Bauteilqualität und sogar mehr Energie- und Materialeffizienz.
Durch den Einsatz der Gasinjektionstechnik als Schwindungskompensationsverfahren und durch den Einbau eines Fließkanals kann nicht nur eine verbesserte Faserausrichtung der schalenartigen Konstruktion erreicht werden, sondern mit dem Gas zudem noch ein versteifender Rohreffekt im Bauteil. Die Spannungen kann zudem durch den Gasnachdruck nicht nur auf ein sehr geringes Niveau von ca. 150 bar gesenkt werden, sondern über das gesamte Bauteil verteilt und über die gesamte Kühlzeit gehalten werden.
Quelle: "K-BERATER – Das Fachmagazin für
Spritzgießtechnik" Ausgabe 5/2011
Bild: R. Albus - Ulrich Stieler (r.) schildert die
Vorzüge eines optimierten Spritzgießprozesses am Beispiel
eines Wasserkastens für Kfz-Kühler