Technologieorientierte Kooperationen in Europa sicher gestalten Donnerstag, 01.12.2011
1. Dezember 2011/ Hannover - Die Leibniz Universität Hannover informiert im Rahmen des europäischen Netzwerks Enterprise Europe Network über Regelungen von Schutzrechten und über die Gestaltungs- und Durchsetzungsmöglichkeiten von Verträgen mit europäischen Partnern.
Der Europäische Binnenmarkt bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Forschungseinrichtungen gute Möglichkeiten, ihre innovativen Technologien, Produkte und ihr Know-How grenzüberschreitend zu vermarkten. Viele Einsteiger scheuen jedoch den mit der Schließung von internationalen Verträgen verbundenen Aufwand, sind unsicher auf welche Weise sie ihre Erfindungen und ihr technologisches Wissen schützen oder wie sie kompetente Kooperationspartner im europäischen Ausland finden können.
Patentberater und Experten im internationalen Recht schildern den formellen Rahmen für technologieorientierte Kooperationen innerhalb Europas: Von einem europäischen Patent bis zum Rechtsweg bei Vertragsverletzungen.
Durch Fallbeispiele und Praxisberichte gewähren international tätige Unternehmen aus der Region Einblicke in ihre Erfahrungen. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund der Berichte:
- Nach welchen Kriterien wurden die Kooperationspartner ausgesucht?
- Wie verliefen die Verhandlungen und die Vertragsgestaltung?
- Wie wird mit Vertragsbrüchen umgegangen?
- Welche Rolle spielt dabei interkulturelle Kommunikation?
Unternehmen und Wissenschaftler/-innen, die international tätig werden wollen, erhalten auf der Veranstaltung wertvolle Tipps, was Einsteiger im Bereich der europäischen Kooperationen beachten sollten.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des europäischen Netzwerks Enterprise Europe Network (www.een-niedersachsen.de) in Kooperation mit der IHK Hannover und dem EZN Erfinderzentrum Norddeutschland GmbH statt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird bis zum 25. November gebeten.
Bild: Leibniz Universität Hannover/ uni transfer