RSH Polymere etabliert sich in der Compoundierung Mittwoch, 15.02.2012
Aufgrund verstärkter Nachfragen nach qualitativ hochwertigen Re-Compounds hat der Kunststoffrecycler RSH Polymere bereits 2009 in eine neue Compoundier-Anlage investiert.
Wegen der kurz darauf aufgekommenen Finanz- und
Wirtschaftskrise wurde der Start in die Compoundierung
anfänglich noch erschwert. Mittlerweile hat sich das
Unternehmen nach eigenen Angaben jedoch auch im
Geschäftsfeld Compoundierung eine gute Auftragslage
erarbeitet. Heute ist die Anlage demnach mit einer
Kapazität von ca. 800 motos annähernd ausgelastet.
Hergestellt werden hauptsächlich PP- und ABS-Compounds
mit unterschiedlichen Spezifikationen. Das Lieferprogramm
umfasst Standard-Compounds sowie zu einem bedeutenden
Anteil Compounds, die individuell nach Kundenvorgabe
entwickelt werden. Die RSH-Standard-Compounds, die
regelmäßig nach gleichen Rezepturen produziert werden,
sind größtenteils in schwarz erhältlich.
Die Qualität wird durch vielfältige Testmöglichkeiten des
eigenen Labors gesichert. Gemessen werden bei der
laufenden Produktion neben den üblichen Werten wie MFR,
MVR und Dichte - je nach Anforderung - auch die
Zugfestigkeit, Schlag- und Kerbschlagzähigkeit,
Streckspannung- und Dehnung, Vicat und der Aschegehalt.
Über RSH Polymere
Die Schwerpunkte der RSH Polymere GmbH liegen in der
Regranulierung und Compoundierung, in der Vermahlung,
Agglomerierung und Trennung von Kunststoffen sowie in dem
Geschäftsfeld Handel, dem An- und Verkauf von
Kunststoff-Granulaten und Mahlgütern anderer
Hersteller.
Die RSH Polymere GmbH hat heute vier Werke mit Standorten
in Hamburg und Niedersachsen sowie Außenbüros in Mainz und
Neuss.
Die 1997 in Betrieb genommenen Werk in Hamburg-Harburg
verfügt auf rund 5.500 m² Grundstück mit ca. 5.500 m² Hallen
über Einschneckenextruder, Doppelschneckenextruder für die
Compoundierung, Mühlen, Stanzen, Silos und Mischsilos. Die
Produktions- und Handelskapazitäten betragen in der Zentrale
in Hamburg bei der Regranulierung pro Monat ca. 500 t, bei
Compoundierung ca. 800 t, bei Vermahlung ca. 200 t und m
Handel ca. 2.500 t pro Monat.
Das Unternehmen verfügt über sechs Granulierlinien.
Desweiteren sind diverse Linien zur Vermahlung und
Agglomerierung im Einsatz sowie eine Anlage zur Trennung
von vermischten Kunststofffraktionen. Die
Gesamtproduktionskapazität der Werke beträgt monatlich
3.400 Tonnen. Die Mitarbeiterzahl liegt gegenwärtig bei
ca. 100.
Geschäftsführer der RSH Polymere ist Swen Draak, dessen
Familie seit 1958 in der Kunststoffbranche tätig
ist.
Quelle: Plasticker
Erstellt am 14.02.2012