Federelemente aus POM puffern Lenksäulenverstellung Sonntag, 03.06.2012
Anschlagelemente aus dem emissionsarmen POM Delrin® 100PE von DuPont, Neu-Isenburg, dämpfen den Aufprall, wenn die damit ausgestatteten, mechanisch verstellbaren Lenksäulen von ThyssenKrupp Presta, Eschen/Liechtenstein, die Endpunkte ihrer Längsverstellung erreichen.
Ausschlaggebend für die Werkstoffwahl waren die Einhaltung
der sehr niedrigen Emissionsgrenzwerte, die einige deutsche
Automobilhersteller für Anwendungen im Fahrzeuginnenraum
setzen, sowie die stahlähnliche Federelastizität des
Materials, das sich darüber hinaus durch seine
schwingungsdämpfende Wirkung, seine hohe Kerbschlagzähigkeit
und seine sehr guten Gleiteigenschaften auszeichnet.
Das
in einem 16-fach-Heißkanalwerkzeug spritzgegossene
Anschlagelement mit Abmessungen von ca. 14 mm ⋅ 9 mm ⋅ 6 mm
und Toleranzen von ±0,05 mm nimmt nur sehr wenig Bauraum
ein. Von einem Niet gehalten gleitet es bei der Anpassung
der Lenkradeinstellung in Führungsschienen aus Metall, bis
es am Ende des Verstellbereichs auf die Begrenzung trifft.
Obwohl der damit verbundene Stoß je nach Situation sehr
heftig ausfallen kann, reichen je zwei kleine, auf beiden
Seiten des Anschlagelements angeordnete Federelemente dank
der hohen Steifigkeit und Elastizität des Materials, um den
Aufprall mechanisch ebenso wie akustisch zu dämpfen. Und auf
Grund der sehr guten Gleiteigenschaften der Delrin®
Polyacetale bleibt die Bewegung der Anschlagelemente in der
Führungsschiene über die gesamte Fahrzeuglebensdauer hinweg
nahezu unhörbar, weich und leichtgängig.
Bild: DuPont - Federelemente aus dem emissionsarmen Delrin® 100PE von DuPont dämpfen den Aufprall beim Anschlag während der Längsverstellung von Lenksäulen
Erstellt am 03.06.2012