Neues Thermoelement für Prozesse mit stärkeren Vibrationen Donnerstag, 05.07.2012
Seit 100 Jahren fertigt die BASF, Ludwigshafen, Komponenten und Systeme für Hochdrucktechnik. Auf der diesjährigen ACHEMA stellt das BASF-Kompetenzzentrum Engineering & Maintenance eine innovative Generation von Thermoelementen vor. Im Mittelpunkt steht dabei das neu entwickelte Modell EH samt zugehöriger Messlinse.
Bei diesem Typ wurde die schwingende Masse im
Anschlussbereich reduziert. Dadurch ist dieses Thermoelement
besonders für Prozesse mit stärkeren Vibrationen geeignet.
Die EH-Ausführung kann mit 2- oder 4-Leitertechnik
ausgerüstet werden. Der mechanische Einbau in der Anlage ist
entweder über konventionelle oder über eine eigens
entwickelte Messlinse möglich. Sie erlaubt eine redundante
Druck- und Temperaturmessung in Reaktoren, Wärmetauschern
und Rohrleitungssystemen mit bis zu acht Anschlüssen.
Die
hochdynamischen Thermoelemente haben sich in vielen
LDPE-Anlagen weltweit bewährt. Sie wurden für den Einsatz
bei Prozessdrücken bis zu 3.600 bar optimiert und sprechen
2,5 bis 3 Mal schneller auf Temperaturänderungen an als
herkömmliche Modelle.
Heute betreibt die
BASF weltweit über 40 Hochdruckanlagen bei Drücken bis zu
3.600 bar. Zum breiten Produktspektrum der BASF-Fachzentren
für Mechanical Engineering zählen neben Mess- und
Regelkomponenten auch Hochdruckapparate, Armaturen und
Rohrleitungen für bis zu 3.600 bar Betriebsdruck. Die BASF
ist damit der einzige Hersteller weltweit, der seine
Hochdruckkomponenten in den eigenen Produktionsanlagen
selbst betreibt.
Bild: BASF - BASF-Hochdrucktechnik mit neuartiger Messlinsentech