Großbrand bei Benecke-Kaliko verläuft glimpflich Dienstag, 11.09.2012
Menschen kommen nicht zu Schaden. Die Belieferung der Kunden ist nach Aussage des Unternehmens sichergestellt.
Das Großfeuer auf dem Werksgelände von Benecke-Kaliko in
Hannover-Vinnhorst ist weitgehend glimpflich abgelaufen.
Zwar entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund
3,5 Millionen Euro, jedoch wurden keine Mitarbeiter
verletzt. Auch die Belieferung der Kunden läuft weiter
problemlos. „Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr und
eine günstige Windrichtung konnte ein Übergreifen der
Flammen auf die Produktionshallen verhindert werden“, sagt
Peter Masnitza, Werkleiter bei Benecke-Kaliko. Die
Mitarbeiter hatten sich bereiterklärt, am Wochenende
Sonderschichten zu fahren, um die ausgefallenen
Produktionsmengen nachzuholen.“
Das Feuer war am
Freitag um kurz vor 2 Uhr auf dem Freigelände ausgebrochen
und hatte auf eine Leichtbauhalle übergegriffen, in der
Rohstoffe für die Produktion von Kunstleder für die
Automobilproduktion lagerten. Die Feuerwehr war mit bis zu
170 Einsatzkräften vor Ort. Anlieger wurden aufgefordert
Türen und Fenster vorsichtshalber geschlossen zu halten, da
nicht klar war, ob Schadstoffe freigesetzt wurden. Von der
Feuerwehr wurde ein umfangreicher Mess- und
Probenahmeeinsatz in den betroffenen Gebieten eingeleitet,
bei dem allerdings keine auffälligen Messwerte festgestellt
werden konnten.
Benecke-Kaliko beschäftigt
weltweit mehr als 1.700 Mitarbeiter, 850 davon in Hannover.
2011 erzielte das Unternehmen rund 320 Mio. Euro Umsatz. Mit
Investitionen in Höhe von 1,8 Mio für die Anschaffung eines
Multi-Coaters zur Fertigung von Versuchssätzen hat
Benecke-Kaliko den Standort Hannover gerade erst gestärkt:
Erstellt am 11.09.2012