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ECHA-Aufruf Mittwoch, 13.02.2013

Im Rahmen einer möglichen geplanten Ausweitung der bestehenden Beschränkung für Cadmium und Cadmiumverbindungen (siehe auch Verordnung (EU) Nr. 835/2012) fordert die ECHA Stakeholder auf, Informationen beizusteuern, die Er- kenntnisse über die Nutzung von Cadmium und Cadmiumverbindungen in zusätzli- chen als den dort bereits gelisteten Kunststoffen liefern.

Derzeit ist die Nutzung solcher Verbindungen in 16 Polymeren beschränkt:

  • Polymere oder Copolymere aus Vinylchlorid (PVC) [3904 10] & [3904 21]
  • Polyurethan (PUR) [3909 50]
  • Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) mit Ausnahme des für die Herstellung von Pigmentpräperationen "master batches" verwendeten Polyethylens niedriger Dichte [3901 10]
  • Celluloseacetat (CA) [3912 11]
  • Celluloseacetobutyrat (CAB) [3912 11]
  • Epoxydharze [3907 30]
  • Melaminharzformaldehyd (MF) [3909 20]
  • Harnstoffformaldehyd (UF) [3909 10]
  • Ungesättigte Polyester (UP) [3907 91]
  • Polyethylenterephthalat (PET) [3907 60]
  • Polybutylenterephthalat (PBT)
  • Polystyrol glasklar/Standard [3903 11]
  • Acrylnitrilmethylmetacrylat (AMMA)
  • Vernetztes Polyethylen (VPE)
  • Polystyrol, schlagfest (SB)
  • Polypropylen (PP) [3902 10]

Von Interesse sind für die ECHA alle Informationen, die Hinweise auf weitere Mate- rialien und damit verbundene Risiken geben. Weiter sind auch Informationen über ökonomische Auswirkungen einer solchen Ausweitung der Beschränkung von Interesse. Teil eines Beschränkungsvorschlags seitens der Behörden ist auch die sogenannte "sozioökonomische Analyse", in der wirtschaftliche Folgekosten einer Maßnahme mit dem intendierten Nutzen verglichen werden (Dr. Mentzel -35).

 

Erstellt am 13.02.2013