Ausgezeichnete Oberflächen Sonntag, 21.07.2013
Der neue Opel Adam gewinnt mit Materialien von Benecke-Kaliko Designpreis für das beste Interieur eines Serienfahrzeugs.
Große Ehre für einen kultigen Stadtflitzer und die
Automobilinnenraumoberflächen von Benecke-Kaliko: Der neue
Opel Adam ist auf der Fachmesse „Automotive Interiors Expo
2013“ in Stuttgart mit dem Designpreis für das beste
Interieur eines Serienfahrzeugs ausgezeichnet worden. Er ist
das erste Serienfahrzeug, bei dem die neuen kratzfesten
Oberflächenmaterialien von Benecke-Kaliko zum Einsatz
kommen. Unterstützung haben die Designer von Opel auch durch
die einzigartige Simulationstechnologie von Benecke-Kaliko
erfahren. Sie ermöglichte es, die Optimierungspotenziale bei
der Gestaltung der Instrumententafel auszuschöpfen.
Mit
dem Preis belohnt die internationale Jury aus renommierten
Motorjournalisten auch die schier unendlichen
Individualisierungsmöglichkeiten im Innenraum des Opel Adam:
Beinahe 82.000 Kombinationsmöglichkeiten lassen beim
Interieur-Styling kaum Wünsche offen. Runde Instrumente im
klassischen Chronografenstil, eine markant-trendige
Anzeigenbeleuchtung und chromverzierte Bedienelemente setzen
ebenso Akzente wie die hoch kratzfeste Oberfläche TEPEO 2®
Protect der Instrumententafel.
Zwei Jahre
hat Benecke-Kaliko an dem innovativen Material entwickelt.
Das Geheimnis der Kratzbeständigkeit liegt im Einsatz von
Polymeren, die bei der Beanspruchung mit spitzen
Gegenständen schlichtweg ausweichen. Das elastische Material
gibt beim Kontakt mit harten Kanten sofort nach und kehrt
anschließend wieder in seine Grundform zurück. Unterstützt
wird der positive Eindruck im Cockpit von Acella®
Bezugsmaterial - ebenfalls von Benecke-Kaliko - bei den
zweifarbigen Türinserts und Beneron® Kompaktfolie beim
Trittschutz.
Die zahlreichen
Individualisierungsmöglichkeiten stellen ebenfalls hohe
Anforderungen an die Designteams. Statt - wie bislang üblich
- eine Handvoll Innenraumvarianten zu entwerfen, sind es
beim Opel Adam zigtausende. Zur Wahl stehen nicht nur
verschiedene Farbkombinationen, sondern auch
unterschiedliche Oberflächennarben. Hier konnte
Benecke-Kaliko die Designabteilung von Opel mit seiner
einzigartigen Simulationstechnologie unterstützen.
Mittels
3D-Darstellung hilft die Simulation, in hohem Maße Zeit und
Geld bei der Entwicklung zu sparen. Sie simuliert jeweils
die Herstellung von Bauteilen wie Instrumententafeln und
Türverkleidungen bis ins kleinste Detail. Dadurch konnte
Benecke-Kaliko den Kunden Opel bereits in der Designphase
für die Instrumententafel unterstützen und ihm schnell ein
Feedback geben, ob sich der gewünschte Entwurf realisieren
lässt, wo Dünnstellen, Falten oder Narbverzüge hätten
auftreten können. „Denn gerade bei technischen Narben, wie
sie beim Opel Adam zum Einsatz kommen, würden größere und
unterschiedliche Verzüge auch dem Endverbraucher negativ
auffallen“, erklärt Michael Mäker, Leiter des
Technologie-Centers Oberflächen bei Benecke-Kaliko. Mit der
Simulation von Benecke-Kaliko konnte die Instrumententafel
so optimiert werden, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt
wurde. In der neuesten Version SurfvisTM 3D kann das
Simulationsprogramm jetzt sogar die Narbe selbst abbilden
und ermöglicht so eine fotorealistische Darstellung der
Oberflächen am späteren Bauteil.
Bild: Opel - Die Innenraumoberflächen von Benecke-Kaliko prägen das Cockpit des neuen Stadtflitzers.
Erstellt am 21.7.2013