Hydraulische Werkzeugzentrierung Donnerstag, 28.05.2015
Der neue Geradeausspritzkopf mit hydraulischer Werkzeugzentrierung verringert den Materialverbrauch (Foto: KraussMaffai)
Höhere Produktivität, verbesserte Produktqualitäten und geringerer Rohstoffverbrauch
Für die Gummischlauchextrusion bietet
KraussMaffei Berstorff
jetzt einen Geradeausspritzkopf mit hydraulischer
Werkzeugzentrierung und Röntgenmessgerät an. Mit dem System
sollen eine verbesserte Produktqualität und ein geringerer
Rohstoffverbrauch erreichbar sein.
„Ab der DKT /
IRC 2015 ist die hydraulische Werkzeugzentrierung für
Schlauchdurchmesser von 3 bis 100 mm für unsere Kunden
verfügbar”, berichtet Frank Reineke, verantwortlich für
Verfahrenstechnik und Entwicklung Gummitechnik bei Krauss
Maffei Berstorff. „Das System ist bestens für
Schlauchhersteller geeignet, die über einem längeren
Zeitraum Schläuche mit einer einheitlichen Wanddicke
zuverlässig, wirtschaftlich und in höchster Qualität
produzieren wollen. Ältere Schlauchextrusionsanlagen sind
mit der hydraulischen Werkzeugzentrierung entsprechend
nachrüstbar”, so Reineke weiter.
Im vorderen
Kopfbereich erfolgt die Wandstärkeneinstellung herkömmlich
über ein axial bewegliches Mundstück. Die radiale
Zentrierung übernimmt eine Hydraulik, welche auf den neu
gestalteten Mundstückhalter wirkt. Dadurch wird der
Einstellaufwand beim Anfahren und während der Produktion
deutlich reduziert.
In Verbindung mit einem
Röntgenmesssystem erfolgt die manuelle Nachjustierung des
Kopfes durch einen automatisierten Prozess. Das System misst
konstant die Wanddicke, die Exzentrizität und den
Außendurchmesser von Gummischläuchen und justiert mit Hilfe
digitaler Regler die hydraulische Wanddickenzentrierung
hundertstel Millimeter genau.
Dem
Schlauchhersteller bietet das System Vorteile in der
Qualitätskontrolle und Bedienung. Neben der Reduzierung des
Zeit- und Materialaufwandes beim Einstellen der Anlage kann
durch die kontinuierliche Produktionsüberwachung die
Dickentoleranz der Wandstärke reduziert werden. Bei
gleichbleibender Qualität können Materialkosten eingespart
werden.
Quelle + Bild: KraussMaffai Berstorff
Erstellt am 28. Mai 2015