Mann + Hummel Freitag, 31.07.2015
Investitionen von 30 Millionen Euro gepaart mit massivem Stellenabbau soll Mann + Hummel für die Zukunft besser strukturieren. Stellenabbau trifft auch wieder Bad Harzburg.
Der Stammsitz Ludwigsburg soll in den nächsten Jahren noch
stärker zu einem Innovationsmotor werden. Dazu investiert
MANN+HUMMEL aktuell mehr als 30 Millionen Euro in die
Errichtung eines Technologie- und Validierungszentrums. Das
Produktionswerk in Ludwigsburg wird neu strukturiert und
soll nach einem Stellenabbau langfristig wettbewerbsfähig
werden.
In einigen Produktionsbereichen kann das
Werk Ludwigsburg heute nicht mehr zu wettbewerbsfähigen
Preisen produzieren. Die Situation verschärft sich
zusätzlich, wenn im kommenden Jahr - bedingt durch einen
kundengetriebenen Technologiewechsel - die Saugrohrfertigung
ausläuft. Sie sorgt heute für einen erheblichen Anteil des
Werksumsatzes. Nachfolgeaufträge gibt es nicht.
Um den Standort nachhaltig wettbewerbsfähig zu
machen, werden daher von heute rund 1.900 Arbeitsplätzen in
Ludwigsburg in den nächsten drei Jahren etwa 275
wegfallen.
Im Standort Bad Harzburg werden von
den 380 Mitarbeitern 150 abgebaut, 90 in der Produktion und
60 in der Verwaltung. Die Spritzgussproduktion und Teile der
Verwaltung übernimmt der Standort Sonneberg in Thüringen.
Der Werksleiter Dr. Lange-Stalinski versicherte gemeinsam
mit dem Betriebsrat, dass dann endlich Ruhe einkehren soll
bei Mann + Hummel in Bad Harzburg.
31.07.15
BB