Abkommen von Paris Mittwoch, 13.01.2016
Internationaler Klimaschutz von 195 Staaten beschlossen
Am 12. Dezember 2015 wurde in Paris auf der internationalen Klimaschutzkonferenz COP21 das „Paris Agreement“ von 195 Staaten beschlossen, die Mitglied der UN-Klimarahmenkonvention sind. Es handelt sich um das erste globale Klimaabkommen unter dem Dach der Vereinten Nationen, das grundsätzlich alle Staaten verpflichtet in Zukunft Klimaschutzanstrengungen zu unternehmen.
Ziele des Paris Abkommens (Artikel 2)
Die
Zielsetzung im Paris Agreement fokussiert sich auf drei
Punkte:
- Begrenzung des Temperaturanstiegs auf deutlich unter 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau sowie Unternehmen weiterer Bemühungen um eine Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 1,5°C zu erreichen,
- Erhöhung der Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel und Stärkung der Klimaresilienz in allen Staaten,
- Finanzströme auf den Pfad hin zu einer THG-armen und klimaresilienten Entwicklung bringen.
Nach ersten Einschätzungen des Verbandes der Chemischen
Industrie e. V. (VCI) sei das Pariser Abkommen wenig
substanziell und führte nicht zu einer Minderung des
globalen Treibhausgasausstoßes. Die EU werde wie bisher
Klimaschutz unabhängig von den Folgen für die
Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft verfolgen. In anderen
Ländern werde auch nach Paris wirtschaftliches Wachstum
Priorität haben.
Pressemitteilung des VCI vom 12.12.2015
Paris-Abkommen vom 12.12.2015
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13.01.2016
BB