Grundschullehrer geschult in Osterode Montag, 22.02.2016
Grundschullehrer experimentieren mit "Kunos cooler Kiste"
Warum halten Babywindeln die Haut trocken? Wie schützt ein
Fahrradhelm unseren Kopf? Gibt es Folien, die sich einfach
auflösen können? – Diesen und vielen weiteren Fragen konnten
heute rund 20 Grundschullehrkräfte aus Osterode und Umgebung
in den Räumen der Berufsbildenden Schulen II nachgehen. Der
Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nord
(VCI Nord) und das Wissens- und Innovations-Netzwerk
Polymertechnik (WIP) hatten interessierte Pädagoginnen und
Pädagogen zu einer Fortbildung rund um das Thema Kunststoffe
eingeladen. Tanja Rühl, Mitarbeiterin von PlasticsEurope
Deutschland e.V., dem Erfinder von, Kunos cooler
Kunststoffkiste‘, zeigte, wie sie mithilfe von fünf
kindgerechten Versuchen ihre Schülerinnen und Schüler
spielerisch an das naturwissen-schaftliche Experimentieren
mit diesem vielseitigen Werkstoff heranführen können.
„Die
Nachfrage nach der Fortbildung ist hier sehr groß. Kein
Wunder, denn Osterode ist eine Hochburg der
Kunststoffverarbeitung. Die Menschen hier haben einen Bezug
zum Thema“, so Berit Bartram vom WIP-Kunststoffe. „Die
Lehrerinnen und Lehrer sind sehr motiviert, mit den Kindern
Versuche zu machen. Mit den Kuno-Versuchen möchten wir ihnen
den Einstieg erleichtern.“ Tanja Rühl von PlasticsEurope,
die die Fortbildung leitete, ergänzt: „Kinder im
Grundschulalter sind die geborenen Forscher. Sie beobachten
ganz genau und wollen alles ausprobieren. Leider wird dieser
Forscherdrang in den Grundschulen noch zu wenig gefördert.
Daher ist es uns wichtig, die Lehrkräfte als Multiplikatoren
zu erreichen. Denn über den Spaß am Experimentieren
wird der Grundstein für naturwissenschaftliches Interesse
bei den Kindern gelegt.“
Am Ende der
Veranstaltung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
jeweils ein Exemplar des Koffers für ihre Schule mitnehmen.
Diese gehören damit ab sofort zu den rund 11.000
Grundschulen in Deutschland, die bereits mit einem
Kuno-Koffer ausgestattet sind.
Bild: v.l.n.r. Anne Litzkendorf, Sabine Wehe von der Grundschule Düderode bei der Herstellung eines Flummis
Ba 22.02.2016