Hygienic Design und Werkstoffe Mittwoch, 23.11.2016
23. November 2016/ Lübeck - Der 8. Lübecker Werkstofftag hinterfragt die besondere Anforderungen an die Materialien in der Lebensmittelproduktion sowie Medizintechnik.
Die Werkstoffe müssen aggressive Reinigungs- oder Sterilisationsprozeduren überstehen. Schädliche Mikroorganismen sollen nicht auf den Oberflächen haften, in anderen Fällen soll Körpergewebe gut auf die Oberflächen aufwachsen. Die Werkstoffe dürfen durch Lebensmittel, Medikamente oder Körperflüssigkeiten nicht angegriffen werden und dürfen andererseits keine biologisch schädlichen Stoffe abgeben.
Das „Hygenic Design“ ist eine relativ neue Ingenieursdisziplin, die sich mit der hygienegerechten Gestaltung von Bauteilen befasst. Die dabei maßgeblichen Gestaltungsrichtlinien müssen wiederum werkstoff- und fertigungsgerecht umgesetzt werden. Es handelt sich also um eine komplexe multidisziplinäre Aufgabenstellung.
Der Lübecker Werkstofftag befasst sich mit einigen dieser Fragestellungen und bietet den regionalen Akteuren eine Plattform für den Austausch. Es ist angedacht, diesen Austausch in Zukunft zu erweitern und zu vertiefen.
Die Veranstalter – die WTSH, der VDI, das
Kunststoff-Kompetenzzentrum (KuK), die Handwerkskammer
Lübeck, die Firma bachorski design sowie die IHK zu Lübeck –
möchten zeigen, welche Herausforderungen und
Lösungsmöglichkeiten sich im Bereich des Hygienic Design
ergeben.
Der 8. Lübecker Werkstofftag
findet am Mittwoch, 23. November 2016, von 13.00 Uhr bis ca.
18.30 Uhr in der Handwerkskammer Lübeck, Breite Straße 10 –
12, 23552 Lübeck statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro; Studenten zahlen nur 5,00 Euro.
Bild: KuK - Metallischer Untergrund, der in der Mitte durch Beschichtungen hydrophilisiert ist, der Rand ist hydrophob.
28.10.16
AK