Digitale Lösungen Samstag, 29.02.2020
Wie lässt sich die Verwendung von recycelten Kunststoffen in Herstellungsprozessen mithilfe digitaler Anwendungen verbessern?
Zwar wird offiziell rund die Hälfte des in Deutschland verwendeten Kunststoffes recycelt, der Anteil wiedereingesetzter Rezyklate – also der aufbereiteten Kunststoffe – in Produkten ist jedoch sehr gering. Oftmals liegt das daran, dass wichtige Informationen zur Zusammensetzung und Reinheit der Kunststoff-Rezyklate fehlen.
Hier setzt das Projekt
"DiLinK"
an: Sensortechnik, Datenanalyse und Prozessmanagement sollen
die Informationen und Prozesse schaffen, die helfen,
rezyklierte Kunststoffe richtig zu verwenden. Informationen
rund um das Forschungsprojekt bündelt jetzt die neue Website
und berichtet über neue Erkenntnisse und Veranstaltungen
rund um DiLinK.
Das Projekt greift den
Handlungsbedarf auf und erarbeitet eine
anwendungsorientierte Systemlösung zur Steigerung des
Rezyklateinsatzes. Diese ermöglicht ein
Wertschöpfungsnetzwerk mit erhöhter Informationstransparenz,
welches Transaktionskosten und Qualitätsrisiken für die
Verwendung von Sekundärmaterialien reduziert.
Das DiLinK-Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenprogramms "Forschung für Nachhaltige Entwicklung" (FONA) gefördert.
AK
28.2.20