So angespannt die Lage auch bleibt, so richtig bleibt auch die Erkenntnis, dass ihre Innovationskraft ein wichtiger Schlüssel aus der Krise ist.
Die Pressekonferenz des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) in der letzten Woche hat gezeigt: Nach wie vor ist die Bereitschaft der Unternehmen in der Chemie und Pharmabranche zu Investitionen in Forschung und Entwicklung hoch: 2025 haben Chemie und Pharma knapp 16 Milliarden Euro investier, das entspricht 7% vom Umsatz. Drei Viertel der Unternehmen innovieren und entwickeln neue Produkte und Verfahren.
Die Aussichten für den Standort sind aber leider trüb. Knapp 30 Prozent der Unternehmen rechnen mit rückläufigen Forschungsausgaben in Deutschland wohingegen rund 40 Prozent mit steigenden Forschungsetats im Ausland rechnen. Das ist doppelt gefährlich, denn in anderen Ländern werden Forschung, Entwicklung, Produktion und Standort längst als Einheit gedacht.
Um Forschungsideen zu kommerzialisieren und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhöhen, brauche es politisch zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft.
Die gesamte Pressemitteilung samt Charts vom 26. August 2026
Bild: Forschung und Innovation bleiben zentrale Erfolgsfaktoren der chemisch-pharmazeutischen Industrie. – © VCI / Thomas Lohnes
AK
7.9.26

