Die EU-Kommission hat jetzt Antworten zu immer wieder gestellten Fragen zum Digitalen Produktpass auf etwa 30 Seiten herausgegeben (Bearbeitungsstand Februar 2026).
Der Digital Produktpass (DPP) soll ein digitaler Ausweis für Produkte, Komponenten und Materialien sein, der relevante Informationen speichert, um die Nachhaltigkeit von Produkten zu unterstützen, ihre Kreislauffähigkeit zu fördern und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu stärken.
Alle DPPs sollen so gestaltet sein, dass sie miteinander interoperabel sind. Sie können durch das Scannen eines Datenträgers (wie einem QR-Code oder ähnlicher Technologie, je nach Produkteigenschaften), der am Produkt, seiner Verpackung oder den begleitenden Dokumenten angebracht ist, abgerufen werden. Dies liefert allen relevanten Akteuren – Verbrauchern, Unternehmen und Behörden – transparente und verlässliche Daten.
Die spezifischen Daten, die ein DPP enthalten muss, werden durch ‚Delegierte Rechtsakte‘ bestimmt, die auf der Ökodesign-Verordnung oder auf separaten produktspezifischen Gesetzgebungen basieren (vgl. aktuelle Liste der produktspezifischen Gesetzgebung auf Seite 9 der FAQ).
Unter vielen anderen Fragen – Seitenzahlen sind solche des FAQ
- Was ist der Zweck des DPP? Seite 10
- Wie wird der DPP in der Praxis für jede Anspruchsgruppe funktionieren? Seite 10
- Wie sieht der Zeitplan für verschiedene Produkte zur Einführung des DPP aus? Seite 13
- Auf welche Produkte findet der DPP Anwendung und welche Ausnahmen gibt es? Seite 14
- Ich bin ein KMU (kleines oder mittleres Unternehmen) – welche Unterstützung kann ich bei der Umsetzung des DPP erhalten? Seite 18
AK
8.6.26

