Kurzüberblick zum Digitalen Produktpass

In einer Kurzstudie des Wuppertal Instituts wurde auf 44 Seiten der Diskussionsstand zum Thema „Digitaler Produktpass“ (DPP) kompakt dargestellt und Handlungsoptionen für eine mögliche Umsetzung skizziert, Stand März 2021.

Inhalt:

  • Übersicht über relevante bestehende Informationspflichten im Rahmen der aktuellen europäischen Produktpolitik inklusive ihrer prinzipiellen Datenanforderungen, beschrieben mit grundsätzlicher Umsetzung in der Praxis. Beispiele: Rahmenverordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung von Produkten, die REACH-Verordnung oder die Altfahrzeug-Richtlinie.
  • Darstellung weiterer z.T. freiwillige Initiativen, die einen Datentransfer zu Produkteigenschaften zwischen unterschiedlichen Akteuren umsetzen.
  • Auf Basis der Übersicht zur aktuellen Produktpolitik werden erste Möglichkeiten zur Ausgestaltung von Produktpassansätzen in der EU abgleitet.
  • Erörterung von Aspekten, die bei der konkreten Umsetzung eines Produktpasses berücksichtigt werden sollten, wie etwa Informationsanforderungen, mögliche Zielgruppen für Informationen oder die Auswahl prioritär zu betrachtender Produktgruppen.
  • Ermittlung von weiterem Bedarf an Forschung
  • Darstellung von politischen Handlungsoptionen

Der Digitale Produktpass als Politik-Konzept, Kurzstudie im Rahmen der Umweltpolitischen Digitalagenda des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) März 2021, Autoren: Thomas Götz, Thomas Adisorn, Lena Tholen

AK
8.6.22

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