Die grün-rote Bundesregierung verabschiedet die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie.
Zentrale Ziele der Strategie
Die Nationale Kreislaufwirtschaft bietet Orientierung für eine Transformation hin zur zirkulären Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland:
- Verbrauch von Primärrohstoffen senken: Bis 2045 soll der jährliche Verbrauch erheblich reduziert werden. Wir orientieren uns dabei an dem Vorschlag des International Resource Panel, den Verbrauch pro Kopf langfristig auf 6 bis 8 Tonnen zu senken. Derzeit liegt er bei rund 16 Tonnen.
- Stoffkreisläufe schließen: Bisher sind nur 13 Prozent der eingesetzten Materialien Sekundärrohstoffe. Auf EU-Ebene gibt es das Ziel, diesen Anteil bis 2030 zu verdoppeln. Dieses Ziel greifen wir auf.
- Unabhängigkeit von Rohstoffimporten stärken: Auch hier knüpft die NKWS an EU-Ziele an, wie sie der Critical Raw Materials Act für strategische Industrierohstoffe formuliert. Danach verfolgt die EU unter anderem das Ziel, 25 Prozent des Bedarfs an strategischen Rohstoffen bis 2030 durch Recycling zu decken.
- Abfall vermeiden: Pro Kopf sollen bis zum Jahr 2030 zehn Prozent und bis zum Jahr 2045 20 Prozent weniger Abfall produziert werden, jeweils im Vergleich zum Jahr 2020.
Als prioritäres Handlungsfeld sind Kunststoffe in Kapitel 4.10 behandelt.
Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums
Pressemitteilung von PlasticsEurope Deutschland
Pressemitteilung von Germanwatch
AK
9.12.24

