28. April 2022 um 11:00 Uhr – IfBB-Webinar zum Thema „Per UN-Resolution zum weltweiten Plastik-Vertrag?“.
Gefördert wird eine modulare Thermolyseanlage, die schwer recycelbare Verbund- und Mischkunststoffe wieder in den Wertstoffkreislauf zurückführen soll. Geplant sind:
- Errichtung und Betrieb einer Pyrolyseanlage mit einer Durchsatzkapazität von 2,99 t/h
- Errichtung und Betrieb von Gasturbinen mit einer Feuerungswärmeleistung von 7,5 MW
- Errichtung und Betrieb eines Ballenlagers mit einer Gesamtlagerkapazität von 2.000 t
- Errichtung und Betrieb einer mechanischen Aufbereitungsanlage mit einer Durchsatzkapazität von 120 t/d.
Die Anlage ist modular konzipiert und sieht perspektivisch drei parallel betriebene Pyrolysereaktoren vor. In der ersten Ausbaustufe wird ein Reaktor mit einer Kapazität von 1.000 Kilogramm pro Stunde installiert; die Infrastruktur ist bereits auf einen späteren Vollausbau auf 2.999 Kilogramm pro Stunde ausgelegt.
Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne führt aus: „Die Waste2Value eröffnet mit ihrem Ansatz des chemischen Recyclings neue Perspektiven für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft – gerade bei solchen Kunststoffabfällen, die bislang kaum oder gar nicht recycelbar waren. Solche Projekte sind entscheidend, um den Strukturwandel voranzubringen, CO₂-Emissionen zu senken und neue, dauerhafte Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.“
Die 2021 gegründete Waste2Value GmbH entwickelt Verfahren zur stofflichen und energetischen Verwertung nicht gefährlicher Rest- und Abfallstoffe.
AK
13.4.26

