Wie dramatisch die Lage der Chemie am Standort Europa ist, verdeutlicht eine aktuelle Studie des europäischen Chemieverbands Cefic. Die Studie „European Chemical Closures & Investments Radar 2022–2025“ zeigt eine drastische Verschlechterung der industriellen Basis in Europas Chemiesektor.
Laut der Analyse, die von Roland Berger erstellt wurde, haben sich die Werksschließungen seit 2022 versechsfacht und summieren sich inzwischen auf 37 Millionen Tonnen Produktionskapazität. Dies entspricht rund neun Prozent der gesamten europäischen Chemieproduktion und führte zum Verlust von etwa 20.000 direkten Arbeitsplätzen.
Gleichzeitig verzeichnet die Branche einen markanten Rückgang neuer Investitionen, was wachsende Sorgen über die künftige Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Standorts Europa verstärkt.
AK
1.2.26

