Die Fortsetzung der Verhandlungen zum Globalen Plastikabkommen werden vom 5. bis 14. August 2025 in Genf stattfinden. Das Ziel bleibt, bis Ende 2025 ein globales Abkommen zu unterschreiben.
Das deutsche Bundesumweltminsterium (BMUKN) leitet eine der offiziellen Verhandlungsgruppen. Das Ziel der Regierung ist es, ein Reduktionsziel im Abkommen zu vereinbaren. Dies scheint zur Zeit allerdings nicht mehrheitsfähig.
Sollte im August in Genf ein konsensfähiger Text vorliegen, könnte das Abkommen noch im selben Jahr auf einer diplomatischen Konferenz unterzeichnet werden. Es würde wie bei allen UN-Übereinkommen die Phase anlaufen, in der die einzelnen Staaten ratifizieren. Je nach im Abkommen festgelegter erforderlicher Anzahl bzw. Masse an Ratifizierungen, tritt das Abkommen zu einem späteren Zeitpunkt in Kraft. Es ist folglich nicht absehbar, wann konkrete Maßnahmen daraus folgen.
Globale Regeln gegen Plastikmüll: Was das UN-Plastikabkommen regeln soll – und welche Folgen es für Industrie, Umwelt und Verbraucher haben kann, kann nachgelesen werden in der K-Zeitung unter Was Sie über das UN-Plastikabkommen wissen sollten.
AK
1.8.25

