Das UBA hat Texte 87/2025 Untersuchung ökonomischer Instrumente zur Verringerung des Verpackungsverbrauches sowie zur Stärkung des Kunststoffrecyclings und des Rezyklateinsatzes herausgebracht.
In dem Forschungsvorhaben wurden vom Öko-Institut zusammen mit dem RWI Essen, der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, der cyclos GmbH und Prof. Dr. Stefan Klinski im Auftrag des Umweltbundesamtes eine Reihe ökonomischer Instrumente auf deren Wirksamkeit untersucht, darunter: Abgaben, öffentliche Förderungen, Marktinterventionen sowie sachbezogene Verpflichtungen. verschiedene ökonomische Instrumente erarbeitet und geprüft, die zur Vermeidung von Verpackungen und zur Förderung des Kunststoffrecyclings beitragen sollen. Ein zentraler Bestandteil sind zudem Überlegungen für ein nationales Instrument auf der Grundlage des EU-Eigenmittels auf nicht-recycelte Kunststoffverpackungsabfälle.
Am effektivsten erweise sich ein Instrumentenmix, angedockt an eine Verpackungssteuer.
Nicht betrachtet wurden polymerbezogenen Rezyklateinsatzquoten, da sie auf nationaler Ebene nicht sinnvoll umsetzbar seien. Auch die CO2-Gutschriften fürs Kunststoffrecycling (bezogen auf das nationale Emissionshandelssystem, nEHS) wurden nicht mehr vertieft einbezogen, da die Emissionen des Kunststoffsektors bereits weitgehend eingepreist sind.
AK
1.8.25

