Additive Fertigung mit 3D-Extrusionsdruck (VFGF®-Verfahren) für großvolumige 3D-Bauteile aus Kunststoffgranulaten (3D-Pellet-Druck) von Herrmann Additive.
Herrmann Additive fertigt großvolumige Kunststoffbauteile im 3D-Extrusionsdruck als Entwicklungspartner und Full-Service-Dienstleister. Von der Machbarkeitsprüfung bis zum einbaufertigen Bauteil – wirtschaftlich und ohne Werkzeugkosten.
Seit 2025 arbeitet das Unternehmen erfolgreich mit diesem Geschäftsmodell: Vier QUEEN 1-Anlagen sind bei Herrmann Additive im Einsatz, eine 5. Anlage folgt bis Ende 2026. Über 5.000 kg Material wurden verdruckt. Das größte Einzelprojekt der Unternehmensgeschichte ist umgesetzt worden und ein zertifiziertes EN 45545-Material bewährt sich bereits in Anwendungen für Schienenfahrzeuge.
Der Schlüssel für großvolumige 3D-Bauteile im XXL-Format ist das VFGF®-Verfahren (Variable Fused Granulate Fabrication). Rasche Verfügbarkeit von Bauteilen, kurze Lieferzeiten und hohes Kosteneinsparpotenzial, verglichen mit werkzeuggebundenen Verfahren, zählen zu den Charakteristika dieser innovativen Fertigungsstrategie. Die Verwendung von Kunststoff-Granulat statt hochpreisigen Polymeren mit Filamenten überzeugt durch hohe Wirtschaftlichkeit ab Losgröße 1 bis hin zu mittleren Serien. Der besondere Clou steckt in einer Verfahrensbesonderheit: dem Einsatz einer variablen Düse (Variable Fusing), die beim Bauteilaufbau zwischen einem Turbo- und einem Detailmodus variieren kann. Diese Flexibilität des Verfahrens erlaubt daher hohe Aufbaugeschwindigkeiten großer 3D-Bauteile.
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Bild: Rohrkrümmer – Herrmann Additive
AK
6.10.26

