Ausbildungsmarkt

Das Bundeskabinett hat den Berufsbildungsbericht 2014 beschlossen. Der Bericht zeigt, dass sich der Ausbildungsmarkt verändert: 2013 wurden weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr.

Zugleich stieg die Zahl unbesetzter betrieblicher Ausbildungsplätze auf einen Höchststand. Eine zentrale Herausforderung stellen die zunehmenden Matchingprobleme am Ausbildungsmarkt dar.Aus Sicht der Vertreter der Arbeitgeber im BIBB-Hauptausschuss ist die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt grundsätzlich positiv. Die duale Ausbildung stellt ein zentrales Instrument der Fachkräftesicherung dar. Nur wenn ausreichend Nachwuchskräfte ausgebildet werden, kann die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Zukunft gesichert werden. Der deutliche Anstieg unbesetzter Ausbildungsplätze bei der Bundesagentur für Arbeit der vergangenen Jahren von 20.700 (2011) auf 33.500 (2013) zeigt, dass den Betrieben zunehmend die geeigneten Bewerber ausgehen. Auch laut BIBB-Qualifizierungspanel konnten 2013 etwa 43 Prozent der befragten Betriebe ihre angebotenen Ausbildungsstellen teilweise oder vollständig nicht besetzen – 2012 waren dies noch 37 Prozent, in 2011 35 Prozent. Die gleichzeitig gestiegene Zahl unversorgter Bewerber von 11.600 (2011) auf 21.000 (2013) macht die Herausforderung deutlich, Jugendliche und Betriebe besser zusammenzubringen. Weitere Informationen:

  • Berufsbildungsbericht 2014
  • Gemeinsame Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses und ergänzende Voten der Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Länder

Erstellt am 16.04.2014

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