BASF und INEOS: Joint Venture „Styrolution“

Die EU Kommission hat am 1. Juni 2011 ihre Zustimmung zur Gründung des Joint Venture „Styrolution“ gegeben. BASF SE, Ludwigshafen (D) und INEOS Industries Holdings Limited, Lyndhurst (GB), ein führender Hersteller von Petro- und Spezialchemikalien, haben damit die Genehmigung der EU, ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten in den Arbeitsgebieten Styrol-Monomere (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und in weiteren Styrol-basierten Copolymeren (SAN, AMSAN, ASA, MABS) sowie Copolymerblends zusammenzuführen.

Der Pro-Forma-Umsatz der kombinierten Geschäfte lag 2010 bei rund 6,4 Milliarden Euro. Die jeweiligen Geschäfte mit Polystyrol-Schäumen sind nicht Teil der Transaktion und verbleiben innerhalb der BASF bzw. bei INEOS.BASF und INEOS werden mit Styrolution das weltweit führende Unternehmen der Styrolkunststoff-Industrie errichten. Die EU-Kommission hat der Gründung des Joint Venture Styrolution unter der Auflage zugestimmt, dass die Partner einen ABS-Produktionsstandort in Tarragona, Spanien, verkaufen. Dieser Produktionsstandort entspricht weniger als 3 Prozent des Pro-Forma-EBITDA von Styrolution bezogen auf das Jahr 2010. Die U.S.-Wettbewerbsbehörde hat die Gründung des neuen Joint Venture bereits ohne Auflagen genehmigt.BASF und INEOS werden bis zum Abschluss der Transaktion, die noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden weiterer Länder bedarf, als eigenständige Unternehmen am Markt auftreten. Das Closing wird im Laufe des Jahres 2011 erwartet.

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