Bernsteinsäure für Bio-Polymere

Succinity GmbH hat die erfolgreiche Inbetriebnahme seiner ersten kommerziellen Produktionsanlage bekannt gegeben.

Die Anlage am Corbion‐Purac‐Standort Montmeló, Spanien, verfügt über eine Jahreskapazität von 10.000 Tonnen und stellt biobasierte Bernsteinsäure in kommerziellen Mengen für den Weltmarkt her. Neben dieser ersten Anlage, plant ,  das Joint Venture zwischen Corbion Purac und BASF für die Herstellung und den Vertrieb von biobasierter Bernsteinsäure, eine weitere Großanlage. Die endgültige Investitionsentscheidung für diese Anlage soll nach einer erfolgreichen Markteinführung erfolgen.Das Succinity‐Verfahren beruht auf erneuerbaren Rohstoffen und bindet Kohlendioxid. Der BASF-eigene Mikroorganismus Basfia succiniciproducens ermöglicht den Angaben zufolge die flexible Nutzung unterschiedlicher Einsatzstoffe. Darüber hinaus lasse sich biobasierte Succinity‐Bernsteinsäure dank einer geschlossenen Kreislauffertigung effizient ohne größere Abfallströme herstellen. Eine aufwendige nachgeschaltete Aufbereitungsmethode stelle zudem die hohe Qualität der erzeugten Bernsteinsäure sicher. Im Vergleich zu herkömmlicher, aus fossilen Rohstoffen gewonnener Bernsteinsäure und anderen Dicarbonsäuren weist biobasierte Bernsteinsäure eine deutlich bessere CO2‐Bilanz auf. Biobasierte Bernsteinsäure ist ein vielseitiger Baustein mit erheblichem Potenzial im Markt für chemische Zwischenprodukte. Anwendungsmöglichkeiten bestehen in zahlreichen Gebieten, unter anderem bei Bio‐Polymeren (zum Beispiel Polybutylensuccinat, PBS), Polyurethanen, Coatings und Life‐Science‐Produkten.Bild: Succinity – Biologisch abbaubare Folie

Erstellt am 31.3.2014

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