Betriebsfortführung bei Meteor bis Ende 2012 gesichert

Das Insolvenzverfahren des Automobilzulieferers Meteor Gummiwerke mit bundesweit mehr als 1.900 Beschäftigten wurde Anfang April 2012 eröffnet.

Das zuständige Amtsgericht Hildesheim hat Anfang April 2012 das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Automobilzulieferers Meteor Gummiwerke K. H. Bädje GmbH & Co. KG mit Sitz in Bockenem eröffnet. Zum Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Christopher Seagon, der bereits seit Mitte Januar 2012 als vorläufiger Insolvenzverwalter bei Meteor tätig war. Nach komplexen Verhandlungen hat sich Seagon bereits im vorläufigen Insolvenzverfahren mit wesentlichen Kunden, Banken und Lieferanten über die Fortführung des Geschäftsbetriebes zunächst bis Ende 2012 geeinigt. In den kommenden Wochen und Monaten hat er nun das Ziel, einen nachhaltigen Sanierungs- und Restrukturierungsplan zu erarbeiten und mit den wesentlichen Beteiligten abzustimmen. Auf dieser Grundlage soll dann der Investorenprozess durchgeführt werden.
 
„Aufgrund des gescheiterten Investorenprozesses vor dem Insolvenzantrag, muss der bevorstehende Verkaufsprozess so gründlich wie nötig vorbereitet werden“, sagt Insolvenzverwalter Seagon mit Blick auf die Historie des Unternehmens. 2011 konnte ein bereits unterzeichneter Kaufvertrag nicht erfüllt werden, da der vermeintliche Investor den Kaufpreis nicht gezahlt hatte. Daraufhin musste Meteor Insolvenzantrag
stellen.
 
Seagon bestätigte verschiedene Anfragen potenzieller Investoren, er steht mit ihnen aber noch nicht im direkten Kontakt. „Zunächst muss der finale Sanierungsplan erarbeitet und abgestimmt werden, bevor wir den Investorenprozess einleiten“, gibt er die nächsten Schritte vor. Seagon ist zuversichtlich, für Meteor eine gute Lösung zu finden. „Trotz Insolvenz werden wir von Kunden auf mögliche neue Aufträge angesprochen. Das ist schon außergewöhnlich und ein gutes Zeichen“, sagt Seagon.
 
„Es geht nun darum, die Effizienz bei Meteor deutlich zu steigern, um kostengünstiger produzieren zu können“, nennt Seagon eine der wesentlichen kommenden Aufgaben. Das Insolvenzverfahren bietet eine gute Möglichkeit für die notwendige operative und finanzielle Sanierung.  Die Geschäftsführung von Meteor hatte Mitte Januar 2012 beim zuständigen Amtsgericht in Hildesheim Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
gestellt. Der vom Gericht bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Christopher Seagon konnte den Geschäftsbetrieb seit Antragstellung stabilisieren, so dass die störungsfreie Weiterbelieferung der Kunden vor allem in der Automobilindustrie gewährleistet ist. Durch die gelungene Fortführung bleiben zudem die Vermögenswerte des Unternehmens
stabil.

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