Bio-basiertes PEF

„European Joint Undertaking on Bio-Based Industries (BBI)“ fördert Konsortium „PEFerence“.

Mit 25 Millionen Euro fördert das „European Joint Undertaking on Bio-Based Industries (BBI)“, zusammengesetzt aus Vertretern der Europäischen Union und der bio-basierten Industrie, das aus elf Industrieunternehmen bestehende Konsortium „PEFerence“. Die Förderung bezieht sich auf die Etablierung einer innovativen Wertschöpfungskette von bio-basierten Rohstoffen bis zu Chemikalien und Materialien auf Basis von Polyethylenfuranoat (PEF). Darin integriert ist der beabsichtigte Bau einer 50.000 Tonnen FDCS-Referenzanlage, dem wichtigsten chemischen Baustein für die Herstellung von PEF. Synvina C.V., ein Joint Venture von Avantium und BASF mit Sitz in Amsterdam, koordiniert das Projekt.2,5-Furandicarbonsäure (FDCA) ist eine Dicarbonsäure, die aus Glucose erzeugt werden kann. Analog zur Terephthalsäure kann sie mit Ethylenglykol zum Polyester PEF umgesetzt werden, welches in seiner Struktur dem  PET ähnlich ist.Nach Einschätzung des BBI werden die auf erneuerbaren Rohstoffen basierenden Produkte aus PEF dazu beitragen, Verpackungsmaterialien aus fossilen Ressourcen zu ersetzen. PEF ist ein innovativer Polyester zur Herstellung von Flaschen, Folien und Produkten aus Polyurethanen. PEF-Flaschen können wiederverwendet und erneut als Rohstoff für Flaschen, sowie für Verpackungen und Textilien verwendet werden. Im Vergleich zu PET bietet PEF   bessere Gas-Barriereeigenschaften und höhere mechanische Festigkeit, so dass dünnere Verpackungen hergestellt werden können. Es eignet sich zur Herstellung von Flaschen für kohlensäurehaltige und nicht-kohlensäurehaltige Getränke, Folienbeutel sowie Körperpflege- und Reinigungsmittel.Bild: Synvina

AK
17.7.17

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