Biobasiertes Polyamid zugelassen

Evonik Industries hat die Food Contact Substance Notification (FCN) für die Polyamid-Familie PA1010 erhalten.

„Vestamid“ Terra DS16 natural kann somit als Basispolymer für die Herstellung von Produkten eingesetzt werden, die für den Lebensmittelkontakt vorgesehen sind. Die Zulassung gilt für alle Arten von Lebensmitteln: für Einmal-Anwendungen sowohl bei sehr niedrigen als auch sehr hohen Umgebungstemperaturen, für Mehrfach-Anwendungen bis 100°C. Die Zulassung basiert sowohl auf dem simulierten als auch tatsächlich getesteten Migrationsverhalten der Monomere, Oligomere und anderer Spurenstoffe „Vestamid“ Terra DS basiert auf Polyamid 1010, einem Polykondensationsprodukt aus 1,10 Decamethylendiamin (D) und 1,10 Decandisäure (Sebazinsäure – S). Sowohl Decamethylendiamin als auch Sebazinsäure werden aus Rizinusöl gewonnen. Terra DS basiert somit zu 100 Prozent auf biologischen Ressourcen. „Vestamid“ Terra HS basiert auf Polyamid 610, einem Polykondensationsprodukt aus 1,6 Hexamethyldiamin (H) und 1,10 Decandisäure (Sebazinsäure – S) und basiert somit zu 63 Prozent auf biologischen Ressourcen. PA610 hat bereits in der EU und den USA die Zulassung für Lebensmittelkontakt für nicht alkoholhaltige Lebensmittel erhalten.  „Vestamid“ Terra basiert ganz oder teilweise auf der Rizinuspflanze, einem Rohstoff, der nicht an Tiere verfüttert wird und nicht in Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau steht. Im Unterschied zu anderen biobasierten Produkten ist das Biopolyamid „Vestamid“ Terra laut Evonik ein Hochleistungspolymer ohne Einschränkung der Lebensdauer und mit beeindruckender physikalischer und chemischer Beständigkeit, ähnlich der von erdölbasierten Hochleistungspolymeren.Bild: Evonik – Die Basis für das biobasierte Polyamid „Vestamid“ Terra wird aus den Bohnen der Rizinuspflanze gewonnen.

Erstellt am 22.11.2014

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