Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage

Die LEUNA-Harze GmbH, Leuna, hat mit dem Bau einer Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage begonnen, die Mitte 2012 in Betrieb gehen wird und die derzeit im Bau befindliche Epichlorhydrin-Anlage der Leuna-Harze GmbH mit Chlor versorgen soll. Das Investitionsvolumen für beide Anlagen liegt bei ca. 60 Mio. Euro.

Der Neubau der Chloranlage stärkt den Stoffverbund am Chemiestandort Leuna und ist ein wichtiger Schritt zur Rückwärtsintegration der Epoxidharzproduktion der LEUNA-Harze GmbH.  
 
Zu den Stärken des Chemiestandorts Leuna zählen die ausgeprägte Verbundwirtschaft, die vorhandenen erschlossenen, baureifen Flächen, die leistungsfähige, moderne Infrastruktur, das durch Bebauungspläne gesicherte Baurecht, die ausgezeichneten logistischen Anbindungen an Straßen- und Schienensysteme und sicherlich auch die hohe gesellschaftliche Akzeptanz.


Die LEUNA-Harze GmbH, einer der führenden Hersteller von Epoxidharzen in Europa, beauftragte die Uhde GmbH mit der schlüsselfertigen Errichtung einer Membranelektrolyse mit der jährlichen Produktionskapazität von 15.000 Tonnen Chlor.  Das mittelständische Unternehmen, das 1995 im Rahmen eines Management buy out / buy in gegründet wurde, hat seit dem über 200 Mio. Euro in neue Anlagen investiert. LEUNA-Harze GmbH hat im Jahr 2010 knapp über 100 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet und beschäftigt z. Z. rund 150 Mitarbeiter sowie 12 Auszubildende.


Epoxidharzsysteme werden zur Herstellung von faserverstärkten Kunststoffen, in der Lackindustrie, im Bauwesen und in der Elektrotechnik / Elektronik eingesetzt.


Bild: Leuna Harze


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