Compoundiertechnikum startet

„Ich möchte meinen Kunden endlich zeigen, welche Vorteile die Komponenten unserer Compoundieranlagen in der Praxis haben“, so die Begründung von Maik Weber, der mit seinem Mitarbeiter-Team seit Anfang Februar die neue CompraXX GmbH aufbaut.

Mitte Juli, also in weniger als fünf Monaten Aufbauzeit, werden in der angemieteten Fabrikhalle in Sandersdorf-Brehna zwei komplette Compoundierlinien stehen und erste Compoundierversuche durchgeführt.Maik Weber ist seit über zwanzig Jahren in der Kunststoffbranche zu Hause und vertreibt mit seinem Unternehmen KVI Weber, Bitterfeld, Maschinenkomponenten und komplette Compoundieranlagen namhafter Hersteller. Hierzu gehören Infrarot-Drehrohre der Kreyenborg Plant Technology GmbH & Co. KG, Senden, Extruder der Feddem GmbH, Sinzig, Hochviskoswärmetauscher der Primix B.V., Mijdrecht/Niederlande, Schmelzefilter der Nordson Kreyenborg GmbH, Unterwassergranulieranlagen der Nordson BKG GmbH, beide Münster und Steuerungseinheiten der BSG GmbH, Uedem. Hinzu kommen Polymerventile der Strahman Valves Inc., Bethlehem/USA sowie Kälteanlagen der Smardt OPK Chillers GmbH aus Neckartailfingen. Um interessierten Kunden die Maschinenkomponenten live vorführen zu können entschied sich Weber zum Aufbau eines eigenen Compoundiertechnikums, in dem zwei Komplettlinien stehen sollen. „Es ist in der Branche bisher einzigartig, dass ein Handelsvertreter seinen Kunden die Anlagenkomponenten auch vorführen kann“, ist Weber von seiner Idee überzeugt. In der CompraXX GmbH können Kunden aber nicht nur schauen, sondern vor allem auch selbst Versuche fahren. Egal ob neue Rohstoffe, alternative Verfahrenskonzepte oder modifizierte Maschinenkomponenten getestet werden sollen, bei CompraXX ist alles möglich. „Wir bieten sowohl Verarbeitern als auch Maschinenherstellern die Möglichkeit mit unseren Pilotanlagen Versuche zu fahren, die sie selbst aufgrund fehlender Technika, mangelnder Zeit oder zu hoher Produktionsauslastung nicht machen können“, betont der Unternehmer. Aber nicht nur die Unternehmensidee sondern auch die Herangehensweise von Maik Weber ist besonders. Er begann mit dem Aufbau des neuen Unternehmens CompraXX erst im Februar dieses Jahres und will bereits Mitte Juli erste Compounds herstellen. Dieses ambitionierte Ziel lässt sich nur mit einer stringenten Organisation und Planung bewerkstelligen. Mit der leeren Fabrikhalle am Standort Sandersdorf-Brehna stehen 1.000 qm Hallen- sowie 300 qm Bürofläche zur Verfügung. Alle Maschinenkomponenten sind geliefert und die ersten von neun neuen Mitarbeitern bereits eingestellt. Sogar die ersten Entwicklungsaufträge sind schon avisiert.Bild: CompraXX GmbH – Zwei komplette Compoundierlinien stehen als Pilotanlagen für Versuche zur Verfügung

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