EU-Kunststoffstrategie

Kreislaufführung von Kunststoffen – jetzt liegt die Strategie der EU-Kommission vor: „A European Strategy for Plastics in a Circular Economy“.

Unter Anerkennung der diversen positiven Effekte von Kunststoff bemängelt die EU-Kommission den zu wenig zirkuläre Ansätze und damit einhergehende Schädigungen der Umwelt. Deshalb bestehe eine dringende Notwendigkeit, für die Herstellung, die Verwendung und die Entsorgung von Kunststoffen und Kunststoffprodukten die Umweltprobleme anzugehen. Die Millionen Tonnen Plastikmüll, die in die Ozeane jedes Jahr eingetragen werden, seien eines der sichtbarsten und alarmierendsten Anzeichen für diese Probleme mit wachsendem öffentlichen Interesse.Diese EU Kunststoff-Strategie soll die Grundlagen für eine neue Kunststoffwirtschaft legen, in der Konstruktion und Produktion für Kunststoff und Kunststoffprodukte die Wiederverwendung, Reparatur und Recycling-Bedürfnisse berücksichtigen und in der nachhaltigere Materialien entwickelt und gefördert werden. Gesetzliche Regelungen werden folgen.So werden in ANNEX 1 der Strategie konkret geplanten Maßnahmen der Kommission zur Umsetzung aufgelistet. U.a. soll an neuen Ökodesignmaßnahmen gearbeitet werden, um die Recyclingfähigkeit zu erhöhen. Anreize für die Verwendung von recycelten Kunststoffen sollen geschaffen werden über Umweltlabels und Regelungen zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung.In einer ersten Reaktion begrüßt PlasticsEurope die soeben veröffentlichte europäische Kunststoffstrategie. Der Verband unterstützt die Idee einer gemeinsamen Vision für ein wirklich kreislauforientiertes und ressourcenschonendes Europa sowie die Förderung von Maßnahmen einerseits zur Bekämpfung von Kunststoffverlusten in die Umwelt und andererseits zur Förderung von Wiederverwendung und Recycling sowie Innovationen.

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BB
18.01.2018

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