Farb- und Formstabil

TPE-Materialrezeptur, die dauerhafte Verfärbungen von Kunststoff verhindern kann.

Entwicklung einer TPE-Materialrezeptur, die eine optimale Haftung zum Kunststoff in der Hartkomponente garantiert, sich optimal im Spritzguss verarbeiten lässt (guter Melt-Flow-Index), leicht mit Farbmasterbaches in die gewünschte Farbe einfärbbar ist und ohne Veränderung der hervorragenden haptischen Eigenschaften jegliche Kontamination des Kunststoffes, die zu Verfärbung führt, verhindern kann. So lautete die Aufgabenstellung an Actega DS aus dem Markt für Küchen- und Haushaltsartikel. Hintergrund: Es wurden an Tellern mit weichen Griffelementen an den Seiten und einem Anti-Rutsch-Element im Boden nach Kontakt mit intensiv rotem Gemüse, wie etwa Tomaten und Paprika, starke Verfärbungen festgestellt und reklamiert, da sie auch nach der Reinigung in der Spülmaschine nicht entfernt werden konnten. Tests bestätigten die Vermutung, dass das Beta-Karotin in diesem Gemüse für eine Kontamination des Kunststoffs sorgt – mit der Folge der dauerhaften Verfärbung.Nach intensiven Tests mit unterschiedlichen Rezepturentwicklungen, in denen das Kontaminationsverhalten mit betakarotinhaltigen Lebensmitteln simuliert wurde, konnte die Rezeptur verbessert werden bis eine Materialzusammensetzung vorlag, die auch nach 30maligem Durchführen des Tests keine Verfärbungen mehr aufzeigte. Zusätzlich wurden im Sinne der Auftragstellung – optimale Haftung und Formstabilität – Haftungsversuche auf einer Spritzgussmaschine im hauseigenen Technikum durchgeführt, um auch hier die passende Rezeptur zu finden.Durch die Materialoptimierung und die Produktion der Teller mit diesem speziellen TPE gingen die Reklamationen zurück, Kundenzufriedenheit und Absatz der Teller konnten gesteigert werden.Die bessere Performance der verwendeten Materialien lässt sich auf den Einsatz für andere Produkte mit vergleichbarem Anforderungsprofil ausweiten. Ob aus dem Küchen- und Haushaltsartikelbereich oder im medizintechnischen oder kosmetischen Umfeld: Überall dort, wo Medien den Kunststoff in einer Weise kontaminieren könnten, dass dauerhafte Verfärbungen die Folge sind.Quelle + Bild: Actega DS GmbH

28.07.2015

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