Federelemente aus POM puffern Lenksäulenverstellung

Anschlagelemente aus dem emissionsarmen POM Delrin® 100PE von DuPont, Neu-Isenburg, dämpfen den Aufprall, wenn die damit ausgestatteten, mechanisch verstellbaren Lenksäulen von ThyssenKrupp Presta, Eschen/Liechtenstein, die Endpunkte ihrer Längsverstellung erreichen.

Ausschlaggebend für die Werkstoffwahl waren die Einhaltung der sehr niedrigen Emissionsgrenzwerte, die einige deutsche Automobilhersteller für Anwendungen im Fahrzeuginnenraum setzen, sowie die stahlähnliche Federelastizität des Materials, das sich darüber hinaus durch seine schwingungsdämpfende Wirkung, seine hohe Kerbschlagzähigkeit und seine sehr guten Gleiteigenschaften auszeichnet.


Das in einem 16-fach-Heißkanalwerkzeug spritzgegossene Anschlagelement mit Abmessungen von ca. 14 mm ⋅ 9 mm ⋅ 6 mm und Toleranzen von ±0,05 mm nimmt nur sehr wenig Bauraum ein. Von einem Niet gehalten gleitet es bei der Anpassung der Lenkradeinstellung in Führungsschienen aus Metall, bis es am Ende des Verstellbereichs auf die Begrenzung trifft. Obwohl der damit verbundene Stoß je nach Situation sehr heftig ausfallen kann, reichen je zwei kleine, auf beiden Seiten des Anschlagelements angeordnete Federelemente dank der hohen Steifigkeit und Elastizität des Materials, um den Aufprall mechanisch ebenso wie akustisch zu dämpfen. Und auf Grund der sehr guten Gleiteigenschaften der Delrin® Polyacetale bleibt die Bewegung der Anschlagelemente in der Führungsschiene über die gesamte Fahrzeuglebensdauer hinweg nahezu unhörbar, weich und leichtgängig.
 


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