Feststoffverbrennungsanlage spart 20 t CO2

Die Odenwald-Chemie GmbH, Neckarsteinach, eröffnete auf eigenem Werksgelände ein Kleinkraftwerk mit Feststoffverbrennungsanlage mit dem Ziel, die Verwertung der Polyethylen-Produktionsabfälle zukünftig vor Ort vorzunehmen und den LKW-Transport zum Entsorger sowie die anfallenden Entsorgungskosten einzusparen. Dazu kommt die Entlastung des Ortes Neckarsteinach um ca. 600 Lkw Transporte jährlich und das Einsparpotenzial von rund 2/3 des jährlichen Rohölverbrauchs für Heizung und Prozesswärme in der Produktion. Die Odenwald-Chemie GmbH rechnet mit rund 20 t CO2 Einsparung durch diesen effektiven Energiegewinnungsprozess sowie eine Amortisation der Anlage in den nächsten ca. fünf Jahren.

Die Recycling-Gruppe im FSK (Fachverband Schaumkunststoffe), die bereits vor zwei Jahren eine großtechnische Anlage zur Verbrennung von Feststoffabfällen bei Conti besichtigt hatte, bewertet die Feststoffverbrennung als effiziente energetische Verwertung in Anbetracht der steigenden Energiepreise. Eine Übertragung auf Unternehmen, die andere Rohstoffe verarbeiten, ist für jeden Einzelfall zu prüfen, da nicht alle Kunststoffe in gleicher Form für die Feststoffverbrennung geeignet sind.


Umweltpolitisch sei es ein sinnvoller Weg, den Verbrauch von Rohöl zur Energiegewinnung durch die Verbrennung von Feststoffabfällen zu reduzieren, wenn deren stoffliche Verwertung weder marktfähig noch technisch effizient machbar ist. Denn in die Bilanz eines Recyclingprozesses muss die Transportenergie mit aufgenommen werden. Presseinformation >



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Bild: Odenwald/FSK
 

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