Flexibilität bei Granulaten für die Kabelindustrie: Extruder zur Verarbeitung von wahlweise PVC- oder HFFR-Compounds

Auf der Wire (12. bis 16. April 2010 in Düsseldorf) präsentiert die Coperion GmbH, Stuttgart, das Hybridkonzept ihrer Kombiplast-Anlagen zum Herstellen von Kabelcompounds. Diese ermöglichen es, auf einer Anlage wahlweise PVC-Granulate oder halogenfrei flammgeschützte (HFFR)-Compounds für die Kabelindustrie wirtschaftlich zu produzieren.

Die Kombiplast hybrid Anlage unterscheidet sich von einer reinen PVC-Anlage vor allem durch den verlängerten ZSK Bereich für die homogene Aufbereitung und durch den Einsatz einer zweiten zweiwelligen Seitenbeschickung. Im Anschluss baut eine einwellige Austragsschnecke schonend den Druck für die exzentrische Granulierung in Luft auf.


Ein Produktwechsel von PVC zu HFFR oder umgekehrt erfordert nur wenige Veränderungen an der Anlage, insbesondere der Wechsel der Doppelschnecke im Verfahrensteil. Dieser Wechsel der Doppelschnecken ist bei einer Produktionsumstellung unumgänglich, da sich die Aufbereitungsanforderungen von PVC Dryblends und HFFR-Compounds stark unterscheiden. Durchsätze von bis zu 2.500 kg/h werden bei der Herstellung von HFFRCompounds erreicht. Die Verarbeitung der Flammschutz-Füllstoffe AI(OH)3 oder Mg(OH)2 erfolgt sehr schonend, so dass die Compounds die gängigen UL und VDE Richtlinien hinsichtlich Brandschutzeigenschaften erfüllen. Presseinformation >

 

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Bild: Coperion – Anlagenschema der Kombiplast PVC/HFFR hybrid  von Coperion zum Herstellen von PVC- bzw. HFFR-Compounds

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