Gemeinsam gegen Meeresverschmutzung

Kunststoff eröffnet der Gesellschaft zahllose Vorteile, darunter etwa das Sparen von Energie und Ressourcen, den Schutz der Verbraucher, Innovationen in der Medizin, weniger Verderb von Lebensmitteln und mehr Lebensqualität. Damit eine Gesellschaft die Vorteile von Kunststoff nutzen kann, ist es unabdingbar, Kunststoffabfall richtig zu verwerten, damit die Umwelt einschließlich der marinen Ökosysteme nicht vermüllt wird. 

Untersuchungen von Meereswissenschaftlern zeigen schlaglichtartig das Ausmaß, in dem Kunststoffmüll und andere Abfälle in die Meere gelangen, und die Folgen, die dies hat. Jacques van Rijckevorsel, Präsident von PlasticsEurope, erklärt: „Kunststoffabfälle in der Umwelt sind nirgends hinnehmbar.“
 
Auf Initiative der europäischen Kunst­stoffindustrie wurde von 47 Kunststofforganisationen aus aller Welt nun eine gemein­same Erklärung „Joint Declaration for Solutions on Marine Litter“ unter­zeich­net. Das im Rahmen der 5. International Marine Debris Conference in Hawaii vorgestellte Papier umreißt klare Ziele für das Handeln der Industrie und wirbt für eine enge Zusammen­arbeit einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure, um gemeinsam substanzielle Fort­schritte in Sachen Meeresschutz zu erzielen.
 
Jacques van Rijckevorsel: „Kunststoff trägt ganz erheblich dazu dabei, unsere Lebensqualität zu verbes­sern, Ressourcen zu schonen und Innovationen zu ermöglichen. Doch muss Kunststoff verantwortungsbewusst verwendet und am Ende des Lebensweges recycelt oder energetisch verwertet werden. Indem sie dazu beitragen, dass Kunststoffabfall nicht auf Deponien landet oder gar im Meer endet, können die Länder Europas maßgeb­lich zur Problem­lösung beitragen. Die europäische Kunststoffindustrie ist entschlossen, diese Anstrengungen in den kommenden Monaten und Jahren an vorderster Stelle voran zu treiben.“
 

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