Großbrand bei Benecke-Kaliko verläuft glimpflich

Menschen kommen nicht zu Schaden. Die Belieferung der Kunden ist nach Aussage des Unternehmens sichergestellt.

Das Großfeuer auf dem Werksgelände von Benecke-Kaliko in Hannover-Vinnhorst ist weitgehend glimpflich abgelaufen. Zwar entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 3,5 Millionen Euro, jedoch wurden keine Mitarbeiter verletzt. Auch die Belieferung der Kunden läuft weiter problemlos. „Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr und eine günstige Windrichtung konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Produktionshallen verhindert werden“, sagt Peter Masnitza, Werkleiter bei Benecke-Kaliko. Die Mitarbeiter hatten sich bereiterklärt, am Wochenende Sonderschichten zu fahren, um die ausgefallenen Produktionsmengen nachzuholen.“


Das Feuer war am Freitag um kurz vor 2 Uhr auf dem Freigelände ausgebrochen und hatte auf eine Leichtbauhalle übergegriffen, in der Rohstoffe für die Produktion von Kunstleder für die Automobilproduktion lagerten. Die Feuerwehr war mit bis zu 170 Einsatzkräften vor Ort. Anlieger wurden aufgefordert Türen und Fenster vorsichtshalber geschlossen zu halten, da nicht klar war, ob Schadstoffe freigesetzt wurden. Von der Feuerwehr wurde ein umfangreicher Mess- und Probenahmeeinsatz in den betroffenen Gebieten eingeleitet, bei dem allerdings keine auffälligen Messwerte festgestellt werden konnten.


Benecke-Kaliko beschäftigt weltweit mehr als 1.700 Mitarbeiter, 850 davon in Hannover. 2011 erzielte das Unternehmen rund 320 Mio. Euro Umsatz. Mit Investitionen in Höhe von 1,8 Mio für die Anschaffung eines Multi-Coaters zur Fertigung von Versuchssätzen hat Benecke-Kaliko den Standort Hannover gerade erst gestärkt:

Erstellt am 11.09.2012

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