Industrie-Verbund für Spritzguss-Kunststoffbauteile

Die Unternehmen BASF, Ludwigshafen, Bekaert, Belgien, und voestalpine Plastics Solutions, Niederlande, haben eine Kooperationsgemeinschaft gegründet, um zusammen mit Kunden in der Automobilindustrie spritzgegossene thermoplastische Kunststoffbauteile mit Stahlseilverstärkung zu entwickeln.

Im Gegensatz zu den bekannten Formen der Bauteilverstärkung mit endlosfaser-verstärkten thermoplastischen Laminaten (Organoblechen) oder anderen Carbon- oder Glasfasergeweben sorgt der Stahlseileinleger den Angaben zufolge vor allem für den Erhalt der Bauteilfunktion beim Crash. Damit eröffne sich eine ganz neue Leistungsklasse.Bekaert bringt dabei die Expertise für die Herstellung der Stahlseilgewebe in die Kooperation ein, während voestalpine Plastics Solutions für die Verarbeitungstechnologie und die Bauteilfertigung verantwortlich ist. Die BASF entwickelt einerseits ihre crash-optimierten kurz- oder langfaser-verstärkten Polyamidspezialitäten für die Kombination mit Stahlseil-Einlegern weiter.   
Die Stahlseilverstärkung sorgt den Angaben nach dafür, dass ein Kunststoffbauteil seine strukturelle Integrität behält. Das Material soll daher für Bereiche prädestiniert sein, die zur Energieabsorption und zur harmonischen Verteilung von Crashenergie dienen, wie z.B. bei  Stoßfängerquerträgern oder Frontends sowie Komponenten im Rohbau sein.

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Erstellt am 04.05.2012

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