Kunststofffolien auf Basis nachwachsender Rohstoffe

Wipak Walsrode hat in den vergangen zwei Jahren an einem vom Land Niedersachsen und der Europäischen Union geförderten Projekt zur „Entwicklung einer neuen Generation von mehrschichtigen Kunststofffolien auf der Basis nachwachsender Rohstoffe“ gearbeitet.

Im Rahmen des Projektes ging es vornehmlich um die Substitution herkömmlicher Kunststoffe auf fossiler Basis durch nachwachsende Rohstoffe für den Anwendungsbereich der Lebensmittelverpackung, wobei die Funktionalität der Folien- und Verpackungslösungen gewährleistet sein musste.Nach Ansicht des Unternehmens haben einige Materialien durchaus das Potential, sich zu etablieren. Die neu entwickelten Folienkonzepte, mit anteilig nachwachsenden Rohstoffen, für den Bereich Käse seien zukunftsfähig und marktreif, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. „Dieser Ansatz wird auch nach Abschluss des Projektes weiter verfolgt, um den Anteil nachwachsender Rohstoffe weiter zu erhöhen und weitere Funktionsschichten in entsprechende Folienkonzepte zu integrieren“ so der neue Geschäftsführer der Wipak Walsrode, Franz Peter Rott. „Es wird weiterhin daran gearbeitet, die erzielten Ergebnisse auch auf andere Anwendungsgebiete, z. B. Wurstwaren, Backwaren und Süßwaren, zu transferieren und die gewonnen Erkenntnisse zu vertiefen.“ Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe als funktionelle Schicht sei eine Möglichkeit geschaffen worden, nicht nur die eigenen Verkaufsprodukte nachhaltig zu entwickeln, sondern auch einen konkreten Beitrag in der Supply-Chain (Rohstoff – Folie – Lebensmittel) zu liefern.

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