Kunststoffgranulat unter Beschuss

In seiner Presseerklärung vom 20.08.19 fordert der BUND ein Verbot von Kunststoffgranulat auf Sportplätzen.

Nach Ansicht des Umweltverbands müsse umgehend der Einsatz von Kunststoffgranulat auf Sportfächen beendet und umweltfreundlichere Alternativen genutzt werden. „Ein Verbot ist unausweichlich“, betont Nadja Ziebarth, BUND-Expertin für Mikroplastik. „Denn Fakt ist: Das Granulat gelangt in die Umwelt, insbesondere der Eintrag ins Wasser, zum Beispiel durch Witterung oder Stollenschuhe, kann nur unzureichend verhindert werden.“ Der Kunstrasen sei die fünftgrößte Eintragsquelle von Mikroplastik in die Umwelt in Deutschland. Der BUND bezieht sich dabei auf die Fraunhofer UMSICHT-Studie zu Mikroplastik. Hersteller des Granulats bezweifeln nicht zuletzt aufgrund der eigenen Verkaufszahlen die geschätzte Austragsrate an Kunststoffgranulat. Das BUND-Hintergrundpapier beschreibt bestehende Austragspfade, enthält aber keine konkrete Betrachtung der Mengen.BUND-Presseerklärung 

BB
21.08.19

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