Kunststoffsteuer

Das Deutsche Verpackungsinstitut warnt vor der Einführung einer vermeintlich nachhaltigen Kunststoffsteuer.

Am 27. Februar 2020 tagte der europäische Rat für „Wettbewerbsfähigkeit“. Auf der Agenda unter anderem eine Orientierungsaussprache über den im Rahmen des europäischen „Green Deal“ vorgesehenen Übergangs zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft in der EU. Geplant ist, bereits heute eine neue Steuer auf nicht recycelbare Kunststoffe zu beschließen, die 80 Cent pro Kilo betragen soll. Die neue Steuer soll von den Mitgliedsstaaten direkt bei den Kunststoffherstellern abgegriffen werden. Nach Ansicht des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. (dvi) setzt die Steuer falsche Signale und bringt nicht nur Probleme für die Ausgestaltung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Sie stellt überdies eine Doppelabgabe dar und belastet die Bürger der EU zusätzlich, ohne dass Nachhaltigkeitsvorteile zu erwarten wären.Weitere Informationen finden Sie hier.Bild: Deutsches Verpackungsinstitut e. V.



AK
15.3.20

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