Meeresmüll – Plastik als Hauptbestandteil

Mehr als Zweidrittel des Meeresmülls besteht aus Plastik. So eine Pressemitteilung des Umweltbundesamtes (UBA) anlässlich des Europäischen Tages der Meere am 20. Mai 2010. Dieser ist für die Ökosysteme besonders gravierend, denn für viele Meerestierarten ist er lebensbedrohlich. Zum Beispiel für Meeresschildkröten, die an Plastiktüten ersticken können.

Sie nehmen die Tüten als Nahrung auf, da sie diese mit Quallen – ihrer Lieblingsspeise – verwechseln. Auch Eissturmvögel halten die kleinen Plastikstücke für Nahrung. Die Teilchen verbleiben dann im Magen und suggerieren ein dauerhaftes Sättigungsgefühl. Die Kondition und Fitness der Tiere wird dadurch signifikant beeinträchtigt oder führt zum Verhungern. Verschärfend hinzu kommt die lange Abbauzeit von Plastik-Kunststoffen, die bis zu 450 Jahre beträgt. Presseinformation >



WIP hat bereits darüber berichtet. Zur Meldung >


Studie „Marine Litter – A Global Challange“ >

 

 

Bild: UNEP
 

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